Handelsblatt, 17. März 2004
Handelsblatt, 17. März 2004
Rezension erschienen im Handelsblatt, 17. März 2004
Goldgrube
"Einkauf muss zur Chefsache werden, fordert der Unternehmensberater Gerd Kerkhoff. Häufig vernachlässigen Unternehmer und Manager die Möglichkeiten, die ein effizientes Beschaffungsmanagement birgt. Kerkhoff sensibilisiert den Leser mit Beispielen und beschreibt, wie brachliegende Ertragspotenziale erschlossen werden können. "
Financial Times, Januar 2004
Financial Times, Januar 2004
Bücher-Ranking vom Januar 2004
Wirtschaftsbücher Top 10 Deutschland
(4) Milliardengrab Einkauf
Gerd Kerkhoff. Wiley-VCH 2003, 232 S., 39,90 Euro, ISBN 3527500677. Wie lässt sich das Optimum aus dem Bereich Beschaffung herausholen. Wer Einkäufer und den Einkauf ernst nimmt, kann eine Menge Geld sparen.
Financial Times Deutschland, 9. Dezember 2003
Financial Times Deutschland, 9. Dezember 2003
Rezension erschienen in: Financial Times Deutschland, 09. Dezember 2003
Shoppen will gelernt sein
Aus schierer Ignoranz versenken deutsche Unternehmen jede Menge Geld im Milliardengrab Einkauf
von Sven Nagel
"Inaki hat alles verändert. Mit ihm brach eine neue Zeit an. Er tat Dinge, die sich niemand vor ihm getraut hatte. Er war ein harter Verhandler, verschaffte sich Respekt in den Betrieben, erntete Ruhm und bescherte seinen Dienstherren hervorragende Zahlen. Auf dem Höhepunkt seines Wirkens geriet er ins Straucheln, fiel tief und stand nie wieder auf. Er hatte zu viel gewollt, sich zu viele Feinde geschaffen, die ihn nun verhöhnen.
Die Rede ist voll Ignacio Lopez de Arritura, Spitzname Inaki. 1987 wurde er Chefeinkäufer der General MotorsTochter Opel, rollte den Einkauf von hinten auf, wechselte 1993 zu Volkswagen, geriet unter Spionageverdacht und war kurz darauf weg vom Fenster.
Gerd Kerkhoff verehrt ihn noch heute. Der Unternehmensberater und Autor des Buches „Milliardengrab Einkauf" hat sich auf Einkaufsoptimierung spezialisiert und sieht in Lopez den Wegbereiter einer neuen Ära im industriellen Einkauf, Dabei hat der Baske nur konsequent gehandelt und die Wertschöpfungskette seines Unternehmens auch jenseits der Werktore optimiert. Die Zulieferer wunderten sich, als Lopez auf der Matte stand und die Produktionsanlagen besichtigen wollte. So auch bei Siemens. Dort wollte Lopez wissen, wie die Klimaanlagen für Opel gebaut werden. Als er wieder ging, lief die Montage um 85 Prozent schneller, die Materialbestände waren um 95, die Produktionskosten um 20 Prozent gesenkt worden. Lopez ließ sich seine Tipps mit straffernen Lieferantenverträgen belohnen. Das strategische Beschaffungsmanagement war geboren. Und das, schreibt Kerkhoff, ist maßgeblich für ein nachhaltiges Unternehmenswachstum. "Die Automobilindustrie hat deutlich gemacht, dass Beschaffungsmanagement heute nur noch wenig mit der klassischen Preisdrückerei vergangener Jahre zu tun hat," schreibt der Berater.
Lopez habe den Beschaffungsmarkt konsequent in Entwicklung und Produktion einbezogen und dabei Milliarden gespart. In den meisten anderen Branchen sei von dieser Entwicklung allerdings nichts zu merken, hier sind die Einkäufer immer noch Kellerkinder: Schlecht ausgebildet, schlecht bezahlt und mit dem Selbstwertgefühl eines Schalterbeamten ausgestattet, der 80 Prozent seiner Arbeitszeit mit Verwaltungsaufgaben befasst ist. Von Strategie keine Spur. Kerkhoff bemängelt, dass der Einkauf in der Unternehmenshierarchie nach wie vor weit hinter Forschung, Entwicklung, Marketing oder Vertrieb aufgestellt bleibt. Die meisten Chefs haben nie im Einkauf gearbeitet und behandeln die Beschaffer stiefväterlich. Für Kerkhoff sind mit einer optimierten Einkaufsstrategie Einsparungen von mindestens zehn Prozent immer möglich: „In den Einkaufsabteilungen verkümmern gewaltige Renditepotenziale".
Sein Buch entwickelt die Idealform einer strategischen Beschaffung und demonstriert, welche zusätzlichen Ertragsstellen sich durch ein motiviertes und hach qualifiziertes Beschaffungsteam erschließen lassen. Mit ausgefeilten Checklisten hilft Kerkhoff ungenutzte Ertragspotenziale ermitteln. Er fragt: Erkunden Sie regelmäßig die Einkaufsmärkte Gehen Sie dabei weltweit vor? Stehen Sie in Kontakt mit Einkäufern anderer Unternehmen ? Die Stellung des Einkaufs innerhalb des Unternehmens sollte in der Analyse ebenso ermittelt werden wie die Qualifikation des amtierenden Einkaufsleiters.
Ein eigenes Kapitel ist dem E-Procurement, der Beschaffung über internetgestützte Datenbanksysteme, gewidmet. Das Buch dokumentiert die Beraterkompetenz seines Autors und lässt keinen wesentlichen Aspekt eines modernen und nachhaltigen Beschaffungsmanagements unbehandelt.
Eine sinnvolle Ergänzung zu Kerkhoff bietet Heinrich Orths, Einkäufer bei ABB, der „Einkaufscontrolling als Führungsinstrument" betrachtet. Orths entwickelt in seinem Handbuch einkaufsspezifische Managementwerkzeuge, die es verantwortlichen Einkäufern ermöglichen sollen, Beschaffungsprozesse über Zieldefinitionen, logistische und psychologische Maßnahmen sowie ein aktives Lieferantenmanagement effizienter und kooperativer zu gestalten. Für Orths übernimmt „der Einkäufer der Zukunft immer mehr die Aufgabe eines Kostenmanagers".
Get abstract
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Rezension erschienen unter www.getabstract.com
Das lernen Sie:
- das Gewinnpotenzial, das durch Beschaffungsoptimierung realisiert werden kann,
- typische Fehler beim heute üblichen Einkauf und
- Wege zu einem effizienten Beschaffungsmanagement.
Informationen über den Autor:
Gerd Kerkhoff ist geschäftsführender Gesellschafter der Gerd Kerkhoff Consulting GmbH, der grössten spezialisierten Unternehmensberatung für Beschaffungsoptimierung. Seine Kundenliste umfasst sowohl im DAX notierte als auch mittelständische Unternehmen.
Creditreform, Februar 2004
Creditreform, Februar 2004
Rezension erschienen in: Creditreform, Februar 2004
Einkauf - die Top-Verantwortung des Unternehmers nicht nur in schwierigen Zeiten
„Milliardengrab Einkauf“, mit diesem provokanten Titel bringt der Weinheimer Wiley Verlag einen Wirtschaftsratgeber auf den Markt. Der Autor Gerd Kerkhoff, Inhaber und geschäftsführender Partner einer auf Beschaffungsoptimierung spezialisierten Unternehmensberatung, resümiert den Status quo des Einkaufs in Deutschland wie folgt: unbedeutend in der Unternehmenshierarchie, wenige qualifizierte Einkäufer, kaum Einblick von Seiten der Geschäftsführung und massive Geldverschwendung aufgrund eines ineffizienten Beschaffungsmanagements. Der Experte plädiert für einen neuen Stellenwert des Einkaufs in den Unternehmen und Orientierung hin zu einem modernen und ganzheitlichen Beschaffungsmanagement. Er macht deutlich, dass Beschaffungsoptimierung wenig mit dem Bild von Preisdrückerei um jeden Preis zu tun hat. Das Buch basiert auf den langjährigen praktischen Erfahrungen des Autors und bietet Analyseinstrumente, Checklisten zur Überprüfung der Ist-Situation, Argumentationsleitlinien und pragmatische Lösungsansätze."
Der Platow Brief, 8. Oktober 2003
Der Platow Brief, 8. Oktober 2003
Rezension erschienen in: Der Platow Brief, 08. Oktober 2003
"Der wirtschaftliche Druck zwingt zur Optimierung. Diese sollte auch vor dem Einkauf nicht Halt machen, denn in vielen Großunternehmen werden dort Milliarden versenkt. Lesen Sie hierzu „Milliardengrab – Einkauf“ (228 S., 39,90 Euro, Bestell-Nr. 1130203). Der Einkauf wird zur Top-Verantwortung des Unternehmers nicht nur in schwierigen Zeiten."

