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| Einkaufsrisiko: Volatile Rohstoffmärkte |
| Risikomanagement sollte Teil der Beschaffung sein |
Viele kleine und mittlere Unternehmen (KMU) kämpfen mit der zunehmenden Volatilität der Rohstoffmärkte. Das kann sowohl die Margensituation als auch Working Capital sowie Cashflow kritisch beeinflussen. Viele KMU haben aber bisher keine strategischen Verträge oder Partnerschaften mit ihren Lieferanten etabliert und agieren transaktionsbezogen — im Fall von Rohstoffverknappung und Lieferantenabhängigkeit ein signifikantes Unternehmensrisiko. Auch eine Fundamentalanalyse der wesentlichen Rohstoffe fehlt oftmals in der Lieferantenstrategie. In vielen Fällen kennen die Einkäufer weder Preisvolatilität noch Trendanalyse und haben auch keinen Zugang zu externen Datenbanken oder Marktberichten. Die Szenario-Technik ist ebenfalls selten etabliert, sodass viele KMU von kurzfristigen Entwicklungen auf den Rohstoffmärkten überfordert sind. Aber Lieferengpässe werden in Zeiten steigender Auftragszahlen und volatiler Rohstoff- märkte weiterhin ein Problem sein. Politische Einflüsse führen häufig zu Exportbeschränkungen, um die Versorgung inländischer Märkte sicherzustellen. Die Aktivitäten von Spekulanten und Investoren führen ebenfalls zur Beeinflussung der Rohstoffmärkte. Um Lieferengpässe frühzeitig antizipieren und abfangen zu können, sollte der Einkauf das Risikomanagement übernehmen. Dazu gehören Frühwarnindikatoren, Notfallpläne sowie strategisches Lieferantenmanagement. |



