Die Kerkhoff Consulting "Umfrage des Monats" zu aktuellen Themen aus Einkauf, Beschaffung und Supply Chain Management

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► November 2010: Haben Sie ein Beurteilungssystem für die Talente ihrer Mitarbeiter im Einkauf?
Die Mitarbeiterbeurteilung durch den Vorgesetzten gehört in den meisten mittelständischen Unternehmen heute bereits zum Standard. Denn tatsächlich belegen Studien, dass sich Mitarbeiterbeurteilungssysteme positiv auf die Leistungen von Mitarbeitern auswirken. Die objektive und ehrliche Leistungsrückmeldung an Mitarbeiter fördert nicht nur deren berufliche Qualifikation, sondern motiviert in erster Linie auch zu besseren Leistungen.
► Oktober 2010: Wie sehr sind politische und rechtliche Rahmenbedingungen eine operative Belastung bei Ihrer täglichen Arbeit?
Einfach nur ein Produkt einzukaufen, ist heute nicht mehr möglich. Rechtliche Vorgaben bezüglich Sicherheit, Zollbestimmungen, Einfuhrbestimmungen oder Gewährleistung sowie politische und soziale Vorgaben aus den Bereichen Umwelt, Familie oder soziale Standards müssen beim Einkauf beachtet werden. Leider verlassen sich noch immer zu viele Einkäufer blind darauf, dass ihre Lieferanten alle Vorgaben beachten.
► September 2010: Wie viele Tage finanziert Ihr Unternehmen das Produktionsmaterial bevor Ihre Kunden zahlen?
Der Cash-to-Cash Cycle bzw. die Kapitalbindungsdauer definiert den Zeitraum zwischen der Bezahlung des Lieferanten bis zum Geldeingang des Kunden, also die Zeit, in der ein Unternehmen Rohstoffe, Halbfertigprodukte oder Fertigprodukte im eigenen Besitz hat. Die Dauer der Kapitalbindung ist ein Faktor, der die Liquidität eines Unternehmens maßgeblich beeinflusst. Durch die Optimierung des Cash-to-Cash Cycle kann gleichzeitig das Working Capital reduziert werden.
► August 2010: Lieferantenbewertungen sind ein Baustein für die Steuerung von Lieferanten? Mit wie vielen Kennzahlen bewerten Sie Ihre Lieferanten?
Viele Unternehmen schrecken vor umfangreichen und detaillierten Lieferantenbewertungen zurück, da sie scheinbar zu viel Zeit kosten und keinen direkten Ertrag bringen. Dabei sollten Lieferantenbewertungen regelmäßig und mit ausreichend Kennzahlen erfolgen, damit der Einkauf operativ wie strategisch optimal aufgestellt ist.
► Juli 2010: Maverick Buying stirbt nicht aus? Oder doch?
Maverick Buying bezeichnet in erster Linie die Beschaffung unter Nicht-Einbindung einer Einkaufsabteilung. Doch eine kaufmännische Entscheidung für ein Unternehmen zu treffen, ist eine andere Dimension, nicht nur bezogen auf den reinen Einkaufswert, sondern auch bezogen auf Gewährleitung, Garantie oder Revisionssicherheit. Lesen Sie mehr.
► Juni 2010: Oligopolbildung auf Lieferantenseite - eine Bedrohung für ihre Einkaufsleistung aktuell?
Die Problematik von Oligopolbildungen erfordert ein Umdenken in den Einkaufsabteilungen. Durch Oligopolisierung erhalten Lieferanten zunehmende Verhandlungsmacht, so dass Kostensenkungen nur noch selten über niedrigere Einkaufspreise erzielt werden können. Lesen Sie mehr.
► Mai 2010: Wieviel Prozent Ihres Beschaffungsvolumens würden Sie als nachhaltig-beschafft kennzeichnen?
Nachhaltig beschaffte Produkte und Dienstleistungen bringen ihrem Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil. Davon gehen 41% der Befragten einer Studie von Kerkhoff Consulting, Allensbach und dem Kerkhoff Competence Center of Supply Chain Management an der Uni St. Gallen im September 2009 zum Thema „Nachhaltigkeit in der Beschaffung“ aus. Lesen Sie mehr.
► April 2010: Wer finanziert hauptsächlich die Kosten für den Aufschwung?
Bei einem Materialanteil von 50 % und mehr bilden die Beschaffungskosten mit den Personalkosten die maßgebenden Finanzkomponenten. Die Finanzierungsoptimierung über verschiedene Teilnehmer einer Supply Chain ist dabei eine herausfordernde Aufgabe. Lesen Sie mehr.
► März 2010: „Go West“ - Ist Global Sourcing zu Ende und Deutschland das Beschaffungsland der Zukunft?
Ziel eines jeden Unternehmens und jeder Einkaufsabteilung sollte es sein, mit dem besten Lieferanten zusammenzuarbeiten. Einkaufendes Unternehmen und lieferndes Unternehmen bilden nur dann eine „weltbeste“ Beziehung, wenn sich die Anforderungen und die Leistungsfähigkeit beider Seiten optimal ergänzen. Lesen Sie mehr.
► Februar 2010: Einkaufsziele 2010 - was steht bei ihnen an erster Stelle?
Nach den zuletzt realisierten Kostensenkungen und den wieder verfügbaren Kapazitäten in den Beschaffungsmärkten scheint es bei den Einkaufszielen nun eine Verlagerung der Priorität zugunsten der Qualitätssicherung zu geben. Lesen Sie mehr.
► Januar 2010: Spielt Ihre Einkaufsabteilung eine führende Rolle bei der Vergabe von Investitionsgüteraufträgen?
Obwohl in vielen Unternehmen die Investitionen 10 % bis 20 % der externen Kosten (ohne Personalkosten) ausmachen, ist der Einkauf ― der Spezialist für externe Beschaffung ― zu spät oder gar nicht in den Beschaffungsprozess sowie die Supply Chain involviert. Lesen Sie mehr.
► Oktober 2009: Haben Sie Ihre Supply Chain bereits einem Stress Test unterzogen?
Vergleichbar zu der Simulation von Extremsituationen, wie z. B. bei einem allgemein bekannten Fahrsicherheitstraining, kann ein Supply Chain Stress Test helfen, auf den Ernstfall vorbereitet zu sein und im Bedarfsfall richtig zu reagieren. Lesen Sie mehr.
► Juli 2009: „Halten Sie »Green Procurement« auch nur für ein Modewort?“
Bezeichnungen wie „Green Procurement“ sind sicher Modeworte, die Grundidee dahinter allerdings nicht. Nachhaltigkeit, Ökoeffizienz, Social Responsibility oder Carbon-Footprint sind wichtige Rahmenbedingungen in der Beschaffung ― bereits heute und zunehmend mit Blick in die Zukunft. Lesen Sie mehr.
► Mai 2009: Um welchen Prozentsatz konnten Sie Ihre Bestände in den letzten drei Monaten reduzieren?
Im Verlauf der Finanzkrise 2009 war eine der ersten Aufgaben jeder Einkaufsabteilung den Cash Flow zu unterstützen und Bestände an die sich veränderten Absatzplanzahlen anzupassen. Ist die Krise überwunden, wird wieder der Ruf des Vertriebs laut, die Supply Chain auf auf schnelle und flexible Kundenaufträge anzupassen. Lesen Sie mehr.
► März 2009: Ist Ihr Einkauf vor Insolvenzen von Lieferanten sicher?
Eine Lieferanteninsolvenz kann jede Einkaufsabteilung treffen. Es wäre eine theoretische Forderung, alle Lieferanten im Rahmen des Einkaufsmanagement stetig und adäquat zu überprüfen ― eine Lieferantenbewertung auf Basis von Kennzahlen, wie z. B. Reklamationsquote, Termineinhaltung, Preisentwicklung und Bewertung durch den Einkäufer ist aber nicht ausreichend. Lesen Sie mehr.