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| Vom Einkäufer zum Ressourcenmanager |
| Einkäufer müssen heute komplexe Herausforderungen bewältigen. Knappes Potenzial: 68 Prozent der deutschen Unternehmen verfügen über keine oder zu wenige Einkaufstalente. Diese Situation bemängelt auch der Bundesverband Materialeinkauf und Logistik in Österreich (BMÖ). |
In den Einkaufsabteilungen in Deutschland fehlen gute Leute: 68 Prozent der Unternehmen verfügen über keine oder zu wenige Talente. Dies hat die von der Personalberatung Penning Consulting in Kooperation mit Kerkhoff Consulting erstellte Studie „Personalbarometer Einkauf 2010“ ergeben. Befragt wurden dafür über 500 Einkaufs- und Personalleiter mittelständischer Unternehmen. Besonders die geringe Qualifi zierung der Bewerber stellt nach eigener Aussage 67 Prozent der befragten Unternehmen vor Probleme. Insbesondere Einkaufsabteilungen alter Schule sind häufi g nicht akademisiert und zu schlecht ausgebildet, um die Anforderungen an ein modernes Einkaufsmanagement erfüllen zu können. Drei Viertel der in der Studie Befragten betonen die Schwierigkeit, entsprechende Bewerber für ihre Vakanzen zu fi nden. In jedem zweiten Unternehmen dauert die Suche nach einem geeigneten Einkäufer zwischen vier und sechs Monate, oft sogar noch länger. Zudem haben 71 Prozent der Befragte angegeben, dass Stellen im Einkauf aufgrund von zu hoher Diskrepanz zwischen Wunschund Zielgehalt nicht besetzt werden. „Hier werden die Personaler umdenken müssen“, sagt Stephan Penning, Geschäftsführer von Penning Consulting. „Einkäufer leisten einen enormen Wertbeitrag für ein Unternehmen und bedürfen heute einer umfassenden Ausbildung. Darum muss auch ihr Gehaltsniveau klar steigen und sich anderen Unternehmensbereichen anpassen.“ Trostloser Einkauf Studium für „Procurement“ |



