Wege aus der Working Capital-Falle
Steigerung der Innenfinanzierungskraft durch modernes Supply Management
Die Krise ist vorbei, die Nachfrage steigt wieder. Doch viele Unternehmen haben Probleme, die für den Aufschwung nötige Liquidität bereit zu stellen. Sie befinden sich in der Working Capital-Falle: Sie haben erhöhten Finanzierungsbedarf, aber erschwerten Zugang zu Fremdkapital. „Wege aus der Working Capital-Falle“ ist der erste Teil der neuen wissenschaftlichen Buchreihe „Advanced Purchasing & SCM“, die Kerkhoff Consulting zukünftig gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Logistikmanagement an der Universität St. Gallen (Kerkhoff Competence Center of Supply Chain Management) im Springer-Verlag veröffentlicht. Der Anspruch der Schriftenreihe ist es, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen zu bringen. Sowohl Wissenschaftler als auch Praktiker können von den Konzepten profitieren, die Berater von Kerkhoff Consulting gemeinsam mit Wissenschaftlern entworfen haben.
Jeder Cent, um den Unternehmen ihr Working Capital senken können, steht ihnen im Anschluss für eine erneute Investition zur Verfügung. Dazu ist die gesamte Wertschöpfungskette zu optimieren: Vom Einkauf und damit Wareneingang über die Produktion bis hin zum Absatz der Waren.
So können im Einkauf die Zahlungskonditionen so verändert werden, dass die erhaltene Ware möglichst spät bezahlt werden muss. Weiterhin lassen sich durch gezieltes Bestandsmanagement und abgestimmte Belieferungskonzepte, z.B. durch vendor Managed Inventory" oder "just-in-Time-Konzepte" die Lagerbestände senken. In der produktion ist die Senkung der Durchlaufzeiten essentiell. Dazu müssen Rüstzeiten minimiert, Laufwege optimiert und Losgrößen verkleinert werden. Auf der Absatzseite ist Factoring eine Möglichkeit, Cash in das Unternehmen zu bringen.
| | Springer1. Auflage – Dezember 2010 |




